Es ist ein Update für Adobe Flash Player verfügbar

12. März 2015 Kommentare ausgeschaltet

Ein wöchentlicher Quell der Freude: das Update des Adobe Flash Players. Eine Dokumentation des Grauens in 10 Akten.

1. Akt: Die Update-Benachrichtigung

1. Akt

Alles ist besser, leistungsfähiger, erweitert… Was genau die Gründe für das Update sind, wer weiß das schon. Soll man das Update durchführen oder nicht? Welche Fehler wurden beseitigt, welche neuen wird man sich wohl einfangen? Klicken wir erst einmal auf “Herunterladen”.

2. Akt: Kein Herunterladen

2. Akt

Nach dem Klick auf “Herunterladen” lädt man erst einmal kein Update herunter. Stattdessen öffnet sich der Webbrowser mit der Adobe-Webseite für das Flash-Player-Update. Ohne JavaScript kommt man allerdings nicht weiter. Und wir fragen uns alle: Warum zum Teufel muss man JavaScript aktiviert haben, um eine Datei herunterzuladen?

3. Akt: Optional oder Bloatware

3. Akt

Aktivieren wir in NoScript also temporär JavaScript, laden die Seite und halten erst einmal einen Moment innen: In der Mitte der Seite ist ein Haken für einen optionalen Virenscanner gesetzt. Optional und standardmäßig angehakt widersprechen sich ein wenig, stimmt’s Adobe? Warum muss man eigentlich bei einem Flash-Player einen Virenscanner mit installieren? Ist der Flash-Player so voller Einfallstore für Viren/Würmer/Trojaner, dass man Flash nur mit Virenscanner verwenden sollte? Und was ist, wenn man schon einen Virenscanner installiert hat, wird dann mit dem McAfee ein zweiter daneben installiert und macht das System nur langsamer und unsicherer? So viele Fragen…

4. Akt: Jetzt aktualisieren

4. Akt

Den Haken bei McAfee entfernt, jetzt kann es losgehen. Also klicken wir auf “Jetzt aktualisieren”. Zur Erinnerung: oben hieß es noch “herunterladen”, jetzt sind wir bereits bei “jetzt aktualisieren”. Los geht’s.

5. Akt: Datei speichern

5. Akt

Auf der Adobe-Seite lesen wir “Um fortzufahren, öffnen Sie den Download-Ordner und suchen Sie die Datei”. Genial. Erst einmal poppt der Speichern-Dialog des Browser auf. “Herunterladen”, “Aktualisieren”, “Speichern”, der Laie ist bereits jetzt total überfordert. Wir speichern die Datei also erst einmal…

6. Akt: Download-Ordner öffnen und suchen

6. Akt

Der Browser hat die Datei mit für den Laien völlig kryptisch anmutenden Dateinamen irgendwo gespeichert. Wir suchen sie jetzt auf Anweisung von Adobe erst einmal und klicken doppelt drauf…

7. Akt: Sicherheitswarnung

7. Akt

Windows wirft eine Sicherheitswarnung auf den Bildschirm. ALARM!!!!1! mag der Laie nun denken. Wir aber haben dieses Drama ja bereits wöchentlich durchgeführt und wissen wie der Hase läuft. Also Augen zu und durch…

8. Akt: Download wird ausgeführt

8. Akt

Nun wird der Download durchgeführt. Ähm, Moment mal, der Download? Wir haben doch schon nach Klick auf “Herunterladen”, nach Klick auf “Jetzt aktualisieren”, nach Klick auf “Datei speichern” und nach Klick auf “Ausführen” alles erledigt, oder nicht? Nein scheinbar nicht. Denn jetzt wird erst einmal der “Download ausgeführt”.

9. Akt: Installation abgeschlossen

9. Akt

Panthergleich wie beim Reißen einer Gazelle springt der Fortschrittsbalken nach langem Verharren bei 33% auf die 100% und wir dürfen lesen: Installation abgeschlossen. Eine Schaltfläche erscheint, auf der steht “Fertigstellen”. Und wieder eine neue Frage: Was wird denn jetzt noch fertiggestellt, wenn doch die Installation abgeschlossen ist. Spoiler: Wir werden es nie erfahren.

10. Akt: Kein weiteres Produkt interessiert uns

10. Akt

Es poppt erneut die Adobe-Webseite auf. Und, ja, Adobe benötigt auch hier JavaScript, um Werbung anzeigen zu können. Und somit stellt Adobe zurecht fest: Wir haben wirklich kein Interesse an weiteren Produkten.

Und in der kommenden Woche dann erneut das ganze Drama in 10 Akten…

(inspired by Freak Show Folge 146)

/dev/tty…: Keine Berechtigung

12. Februar 2015 Kommentare ausgeschaltet

Kurztipp: Um einem Benutzer Zugriffsrechte für eine serielle Schnittstelle zu geben, füge man ihn der Gruppe dialout hinzu. Die Änderung wirkt sich erst nach dem nächsten Login aus.

Beispiel: cutecom

dev-ttyS0

Beispiel: Direktzugriff auf das Device

dirk@n145:~$ echo "Hello World" > /dev/ttyUSB0
-bash: /dev/ttyUSB0: Keine Berechtigung

Beispiel: VirtualBox

dev-ttyS0-vb

Fehlt die Gruppenzugehörigkeit des Benutzers, der VirtualBox inklusive Durchreichen der seriellen Schnittstelle im Portmodus “Host-Schnittstelle” verwendet, so kann die virtuelle Maschine wegen der fehlenden Zugriffsmöglichkeit gar nicht gestartet werden.

Lösung:

Nun wäre es möglich, eine Anwendung auch mittels sudo zu starten, aber oftmals ist es nicht erwünscht, dass Anwendungen mit root-Rechten laufen. Das Hinzufügen des jeweiligen Benutzers zur Gruppe dialout beseitigt das Problem.

dirk@n145:~$ sudo gpasswd --add dirk dialout
Benutzer dirk wird zur Gruppe dialout hinzugefügt.
dirk@n145:~$ logout
dirk@n145:~$ echo "Hello World" > /dev/ttyUSB0 && echo "ok" || echo "NOK"
ok

Wichtig: Erst ausloggen und wieder neu einloggen.

Ubuntu Server 14.04 und Intel RSTe

29. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet

Nachdem es nicht möglich war, einen Ubuntu Server auf einen Fujitsu Primergy TX150 S8 mit LSI Embedded MegaRAID zu installieren, habe ich dann schließlich doch eine Möglichkeit gefunden. Was zu tun ist, habe ich auf der folgenden Seite beschrieben.

Link: Ubuntu Server 14.04 auf Fujitsu TX150 S8 mit RAID1

Linux und der LSI Embedded MegaRAID

26. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet

Auf der folgenden Seite habe ich kurz aufgeschrieben, wie es mir gelungen ist, ein (kostenloses) Linux auf einen Server mit einem LSI MegaRAID Onboard-Controller zu installieren, in dem zwei Platten einen RAID1-Verbund bilden.

Link: Linux auf Fujitsu TX150 S8 mit LSI Embedded MegaRAID

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Wie man Windows7 auf eine nackte EB1037 bekommt

30. September 2014 Kommentare ausgeschaltet

… habe ich in einem kleinen Screenshot-Tutorial zusammengefasst.

Link: Asus EB1037 mit Windows7

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cifs mount error(5): Input/output error

29. September 2014 Kommentare ausgeschaltet

Kurztipp: Wenn das Mounten eines Samba-Shares unter *Ubuntu einfach nicht mehr gelingen will, dann könnten die folgenden wundersamen acht Zeichen helfen, die Haare vor dem Zerraufen zu bewahren:

mount -t cifs //smbserver/smbshare /mnt/local/mountpoint -o,username=johndoe,password=secret,sec=ntlm

In der /etc/fstab packt man die zusätzliche Option hinter die Mount-Optionen:

//smbserver/smbshare /mnt/local/mountpoint cifs credentials=/home/johndoe/cred.smbserver.smbshare,sec=ntlm 0 0

(via: LinuxQuestions.org)

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Es gibt kein schlechtes Wetter…

19. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet

… nur eine falsche Einstellung.

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Stoppomat am Glingebecken

17. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet

Seit einer Woche kann man vom unteren bis oberen Glingebecken seine Fahrtzeit stoppen. Nebenan im Fotoblog habe ich kurz etwas dazu geschrieben. (Link)

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Schiller live in London

1. Dezember 2013 Kommentare ausgeschaltet

Ich mag die Musik halt, die Konzerte sind etwas Besonderes und empfehlenswert.

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Muro di Sormano

5. Oktober 2013 Kommentare ausgeschaltet

17% Steigung im Durchschnitt, 25% max. Sieht ziemlich brutal aus. Der Anstieg zum Odin, Birkenbrauck oder hoch nach Kracht sind wohl nichts dagegen.

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