Techniktagebuch

1. September 2015 Kommentare ausgeschaltet

Als mal wieder nichts Vernünftiges im linearen Fernsehen lief, erinnerte ich mich daran, dass ich mir noch Vorträge der re:publica 2015 auf YouTube zum „Später ansehen“ geparkt hatte. Dieser charmante Vortrag gehörte unter anderem dazu:

Dadurch wurde ich auf das lesenswerte Techniktagebuch aufmerksam, dass seitdem zu einem festen Bestandteil meines RSS-Feedreaders gehört. Und seit heute findet man dort auch einen von mir beigesteuerten Beitrag. :-)

SMS-Bug beim Sony Z3 Compact mit Android 4.4.4

11. August 2015 Kommentare ausgeschaltet

Die ärgerliche Geschichte in Kurzform: Am Sorpesee habe ich einen Parkschein durch Versenden meines KFZ-Kennzeichens an eine Premium-SMS-Nummer gelöst, erhielt aber dennoch vom zuständigen Ordnungsamt eine Ordnungswidrigkeitsanzeige („Knöllchen“). Wie konnte das sein, ich hatte doch die SMS abgeschickt? Wie sich nun nach langer Fehlersuche herausstellte, war mein Smartphone daran alles andere als unschuldig.

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SCO OpenServer5: No user licenses were found on this machine

10. August 2015 Kommentare ausgeschaltet

(english translation below)

Auf uralter Hardware lief ein SCO-Unix OpenServer5, das ich am Anfang des Jahres in eine VirtualBox virtualisiert habe. Dazu habe ich das System mit den alten, vorhandenen Installations-CDs von Grund auf neu aufgesetzt, die Lizenz-Schlüssel eingegeben und die Lizenzen registriert, und zum Abschluss die Bewegungsdaten vom alten System herüberkopiert. Im März wurde getestet, zum Monatswechsel wurde von alter Hardware auf virtualisiertes System gewechselt. So weit so gut.

Bis heute, als aufgrund eines Stromausfalls (der durch die USV sauber abgefangen wurde und einen geregelten Shutdown durchführte) ein Reboot anstand. Beim Booten gab es diese weniger lustige Fehlermeldung:

No user licenses were found on this machine. Please boot
single user and correct this situation. Licensed software
will not operate until user licenses are installed.

The License Policy Manager Daemon (sco_pmd) was unable to start.
This is usually due to a read-only root filesystem, lack of
user licenses or a damaged program image file (/etc/sco_pmd).
If this is not the case, please contact your SCO service provider.

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Kurztipp: Login beim DAP-1160 funktioniert nur mit JavaScript

8. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet

Minutenlang versuchte ich, mich in die Admin-Oberfläche mehrerer installierter D-Link DAP-1160 einzuloggen, bei denen ich mir absolut sicher war, das richtige Passwort korrekt eingegeben zu haben. Jedoch erhielt ich immer wieder folgende Fehlermeldung: „ERROR: The password is error.“ (sic)

password-error

Man zweifelt ja an sich selbst. Irgendwann mal ein ganz besonders sicheres konfiguriert und dann vergessen? Aber gleich bei drei Access Points? Was nicht sein durfte konnte auch nicht sein. Nachdem ich meine drölfzig Standard-Passwörter (mehrmals) durchprobiert hatte, kam mir als letzte Idee vor dem Alzheimer-Schnelltest, NoScript die Verwendung von JavaScript zu erlauben. Und siehe da: Es ging!

Also: Wenn der Login bei einem DAP-1160 partout nicht gelingen will, an JavaScript denken und aktivieren.

Einen Kommentar dazu, wie !$“%$!“$§% es ist, keinen Hinweis auf fehlendes JavaScript vor dem Login anzugeben, spare ich mir an dieser Stelle.

Mailserver mit Ubuntu

19. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet

Ich hatte mal wieder ein paar Minuten Zeit und habe mit fetchmail, postfix und dovecot herumgespielt. Herausgekommen ist ein neues Tutorial zum Aufsetzen eines Mailservers mit Ubuntu- oder Debian-Linux, dass der geneigte Leser hier findet: Mailserver mit Ubuntu 14.04.1.LTS

DSL-Umzug: Ein Protokoll

28. Mai 2015 Kommentare ausgeschaltet

Ausgangssituation

Aus historischen Gründen haben wir zwei (analoge) Telefonanschlüsse, nennen wir sie mal G und P. Anschluss G wurde seinerzeit gewerblich genutzt, P nur privat. Beide Anschlüsse sind bei der Telekom angemeldet. Ebenfalls aus historischen Gründen ist die Verwendung des ehemals gewerblich genutzten Anschlusses G aufgeteilt in Telefonie über die Telekom und DSL über 1&1.

DSL und Telefonie laufen nach anfänglichen Problemen nun seit mehr als einem Dutzend Jahren völlig unauffällig und problemlos. Zwischendurch ist mal ein Modem, danach mal ein Router ausgefallen, aber dafür konnten weder Telekom noch 1&1 etwas. Aufgrund der sich bei Umzügen und Vertragsänderungen abspielenden Dramen, die man auch zweiwöchentlich in der Rubrik „Vorsicht, Kunde!“ des c’t-Magazins des Heise-Verlags miterleben muss, habe ich mich immer gescheut, etwas an der funktionierenden Lösung zu ändern.

Die Sorge, dass sich auch bei einer Umstellung an unseren Anschlüssen irgendwelche Probleme ergeben könnten, war nicht unbegründet. Aber seht selbst.

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Kurztipp: obey pam restrictions = no

18. Mai 2015 Kommentare ausgeschaltet

Problem: Zwei Windows-Benutzer sollen gleichberechtigt auf einem Samba-Share arbeiten können. Die entsprechenden Linux-Benutzer sind beide in derselben Gruppe, in der smb.conf ist bereits „directoy mask = 775“ und „force directory mode = 775“ eingetragen und dennoch werden von Windows aus angelegte Verzeichnisse mit 755 (rwxr-xr-x) angelegt mit der Folge, dass in den von Benutzer A angelegten Verzeichnissen Benutzer B keine Dateien erzeugen kann.

Lösung: In der smb.conf bei „obey pam restrictions“ aus dem (zumindest bei Ubuntu Server 14.04) per Default eingetragenem „yes“ ein „no“ machen.

# obey pam restrictions = yes
obey pam restrictions = no

Grund: Mit Beachtung der PAM-Restriktionen verwendet Samba die umask (des Benutzers?), und die steht bei Ubuntu Server standardmäßig auf 0022, was beim Erzeugen von Verzeichnissen somit Rechte von 755 ergibt. Setzt man den Parameter „obey pam restrictions“ auf „no“, dann verwendet Samba auch die in der smb.conf hinterlegte directory mask.

Und jetzt mache ich auf die Suche, was das außerdem bedeutet, wenn die PAM-Restriktionen seitens Samba nicht mehr befolgt werden…

Es ist ein Update für Adobe Flash Player verfügbar

12. März 2015 Kommentare ausgeschaltet

Ein wöchentlicher Quell der Freude: das Update des Adobe Flash Players. Eine Dokumentation des Grauens in 10 Akten.

1. Akt: Die Update-Benachrichtigung

1. Akt

Alles ist besser, leistungsfähiger, erweitert… Was genau die Gründe für das Update sind, wer weiß das schon. Soll man das Update durchführen oder nicht? Welche Fehler wurden beseitigt, welche neuen wird man sich wohl einfangen? Klicken wir erst einmal auf „Herunterladen“.

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/dev/tty…: Keine Berechtigung

12. Februar 2015 Kommentare ausgeschaltet

Kurztipp: Um einem Benutzer Zugriffsrechte für eine serielle Schnittstelle zu geben, füge man ihn der Gruppe dialout hinzu. Die Änderung wirkt sich erst nach dem nächsten Login aus.

Beispiel: cutecom

dev-ttyS0

Beispiel: Direktzugriff auf das Device

dirk@n145:~$ echo "Hello World" > /dev/ttyUSB0
-bash: /dev/ttyUSB0: Keine Berechtigung

Beispiel: VirtualBox

dev-ttyS0-vb

Fehlt die Gruppenzugehörigkeit des Benutzers, der VirtualBox inklusive Durchreichen der seriellen Schnittstelle im Portmodus „Host-Schnittstelle“ verwendet, so kann die virtuelle Maschine wegen der fehlenden Zugriffsmöglichkeit gar nicht gestartet werden.

Lösung:

Nun wäre es möglich, eine Anwendung auch mittels sudo zu starten, aber oftmals ist es nicht erwünscht, dass Anwendungen mit root-Rechten laufen. Das Hinzufügen des jeweiligen Benutzers zur Gruppe dialout beseitigt das Problem.

dirk@n145:~$ sudo gpasswd --add dirk dialout
Benutzer dirk wird zur Gruppe dialout hinzugefügt.
dirk@n145:~$ logout
dirk@n145:~$ echo "Hello World" > /dev/ttyUSB0 && echo "ok" || echo "NOK"
ok

Wichtig: Erst ausloggen und wieder neu einloggen.

Ubuntu Server 14.04 und Intel RSTe

29. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet

Nachdem es nicht möglich war, einen Ubuntu Server auf einen Fujitsu Primergy TX150 S8 mit LSI Embedded MegaRAID zu installieren, habe ich dann schließlich doch eine Möglichkeit gefunden. Was zu tun ist, habe ich auf der folgenden Seite beschrieben.

Link: Ubuntu Server 14.04 auf Fujitsu TX150 S8 mit RAID1