Vor 20 Jahren: PC und Netz effektiv nutzen

15. September 2017 Keine Kommentare

PC und Netz effektiv nutzen Kinder, wie die Zeit vergeht! Vor 20 Jahren durfte ich als Gastautor ein Kapitel zu einem Buch beisteuern, das Martin Rost im BHV-Verlag herausgab. Martin war irgendwie auf UDO aufmerksam geworden und dachte sich, dass ein Kapitel über Markup-Languages eine Bereicherung für sein Buch sein könnte. Ich erinnere mich daran, dass wir sehr sehr lange telefoniert hatten und Martin mich schließlich überredet hatte, einen Text zur Verfügung zu stellen. Ich war nie wirklich glücklich mit dem Resultat, da es damals wie heute ein Unterschied ist, Software zu schreiben oder über Software zu schreiben. Nun ja, der Lektor hatte einiges zu tun, und schließlich war das Kapitel dann doch halbwegs druckreif. 😉

Bemerkenswert ist, dass die beschriebenen Formate (SGML, HTML, LaTeX, RTF) bis heute eine Rolle spielen, und sei es bei RTF z.B. als E-Mail-Format innerhalb Microsoft Outlook oder UDO als Debian-Paket. Ob UDO überhaupt noch jemand nutzt? Ich habe keinen blassen Schimmer.

Wer sich für das Buch interessiert, der findet es für wirklich kleines Geld gebraucht bei Amazon, das Inhaltsverzeichnis und Martins Vorwort findet man auf Martins Webseite:

Sony Xperia X Compact und Ubuntu 14.04

4. März 2017 2 Kommentare

Stand heute (04.03.2017) wird mein Sony Xperia X Compact („XC“) nicht als MTP-Gerät von Ubuntu 14.04.5 LTS erkannt, wenn ich es mit dem beigefügten USB-Kabel an mein Notebook anschließe. dmesg zeigt dies hier:

[294511.879537] usb 2-1.2: new high-speed USB device number 17 using ehci-pci
[294511.973305] usb 2-1.2: New USB device found, idVendor=0fce, idProduct=01e8
[294511.973313] usb 2-1.2: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
[294511.973318] usb 2-1.2: Product: F5321
[294511.973321] usb 2-1.2: Manufacturer: Sony
[294511.973324] usb 2-1.2: SerialNumber: QV702xxxxx

Beim Anstöpseln des XC und Wahl von „Dateien übertragen“ spuckt das Syslog dies hier aus:

Mar 4 09:49:56 localhost kernel: [295026.967823] usb 2-1.2: new high-speed USB device number 19 using ehci-pci
Mar 4 09:49:56 localhost kernel: [295027.061437] usb 2-1.2: New USB device found, idVendor=0fce, idProduct=01e8
Mar 4 09:49:56 localhost kernel: [295027.061445] usb 2-1.2: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
Mar 4 09:49:56 localhost kernel: [295027.061449] usb 2-1.2: Product: F5321
Mar 4 09:49:56 localhost kernel: [295027.061453] usb 2-1.2: Manufacturer: Sony
Mar 4 09:49:56 localhost kernel: [295027.061456] usb 2-1.2: SerialNumber: QV702FGJ0B
Mar 4 09:49:56 localhost mtp-probe: checking bus 2, device 19: "/sys/devices/pci0000:00/0000:00:1d.0/usb2/2-1/2-1.2"
Mar 4 09:49:56 localhost mtp-probe: bus: 2, device: 19 was not an MTP device

„Device was not an MTP device“. Vermutung: Linux führt irgendwo eine Liste, anhand derer entschieden wird, ob ein USB-Gerät ein MTP-Device ist oder nicht. Und richtig, diese befindet sich hier:

/lib/udev/rules.d/69-libmtp.rules

Folgendes ist zu erledigen:

  • Als root mit einem Editor die Datei öffnen:
    sudo vi /lib/udev/rules.d/69-libmtp.rules
  • Einen Eintrag kopieren und einfügen (ich habe die des „Z3 compact“ gewählt)
  • idProduct durch die des X Compact ersetzen (siehe syslog-Ausgabe: 01e8)
  • Datei speichern
  • Smartphone neu anstöpseln und „Datei übertragen“ wählen
  • Freuen!

Für die Copy-Paster unter Euch hier meine beiden Zeilen für die libmtp.rules:

# SONY Xperia X Compact MTP
ATTR{idVendor}=="0fce", ATTR{idProduct}=="01e8", SYMLINK+="libmtp-%k", MODE="660", GROUP="audio", ENV{ID_MTP_DEVICE}="1", ENV{ID_MEDIA_PLAYER}="1"

Update: Hat man auf dem X Compact in den Entwickleroptionen das USB-Debugging aktiviert, so meldet es sich mit der idProduct 51e8. Eine weitere Zeile ist dann den MTP-Rules hinzuzufügen.

XFCE: Dropbox-Icon funktioniert nicht

7. Februar 2017 1 Kommentar

Problem: Das Dropbox-Icon in der Menüleiste von XFCE / Xubuntu 14.04 funktioniert nicht und zeigt nur einen durchgestrichenen roten Kreis:

Den folgenden Workaround habe ich unter https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/nautilus-dropbox/+bug/1546176 gefunden, der für mich funktioniert („Works for me!“):

Terminal öffnen, folgendes Kommando eingeben:
dropbox stop && dbus-launch dropbox start

Und schon sieht das Symbol wieder wie gewünscht aus:

Für einen dauerhaften Fix deaktiviere man innerhalb der Dropbox-Einstellungen den automatischen Start beim Systemstart und füge den Befehl „dbus-launch dropbox start“ in die automatisch gestarteten Anwendungen innerhalb der XFCE4-Sitzungsverwaltung ein.

Sobald man also durch manuelle Eingabe (siehe oben) das Dropbox-Symbol hervorgezaubert hat, mit der linken Maustaste auf das Symbol klicken und die Einstellungen, Haken entfernen und mit OK verlassen:

Danach in die Einstellungen / Sitzung und Startverhalten gehen, auf den Tab „Automatisch gestartete Anwendungen“ wechseln, auf „Hinzufügen“ klicken und den Befehl passend eintragen – ich habe ihn hier noch in ein Script gepackt und entsprechend das Script eingetragen:

Thunderbird und GMail: Fehler 78754

28. April 2016 Keine Kommentare

Neulich stolperte ich nach dem Start von Thunderbird über folgendes Problem: Statt die E-Mail per IMAP von GMail abzuholen, poppte unten rechts folgende Fehlermeldung auf:

thunderbird-gmail-78754

Es war ein Rechner, den ich schon länger nicht mehr benutzt hatte, bei dem der Zugriff aber immer funktionierte. Komisch, was war denn nun los? Der Hinweis, sich im Browser anzumelden, ist natürlich wenig hilfreich: Kann man machen, bringt aber nichts.

Die Lösung ist so einfach. Man gehe in die Einstellungen und kontrolliere die Authentifizierungsmethode. Diese sollte auf OAuth2 stehen:

thunderbird-gmail-oauth2

Nachdem ich die Authentifizierungsmethode entsprechend geändert hatte, funktionierte der Zugriff auf den IMAP-Server wieder. Zunächst poppt ein kleines thunderbird-eigenes Browserfenster mit der GMail-Anmeldemaske auf, und danach ist dann alles gut.

Techniktagebuch: Meine Gastbeiträge

8. März 2016 Keine Kommentare

Beim von mir sehr gern gelesenen Techniktagebuch habe ich ein paar Gastbeiträge eingereicht. Ich hoffe, sie gefallen Euch:

Das Techniktagebuch-E-Book

Sechs der obigen Gastbeiträge befinden sich auch in der aktuellen Gesamtausgabe des Techniktagebuchs, das hier (klick) als E-Book zum kostenlosen Herunterladen bereitsteht.

Kurztipp: upower -d

26. Februar 2016 Keine Kommentare

Um unter Linux Informationen über die Stromversorgung ermitteln zu können, kann man das Kommando „upower“ verwenden. Beispiel für die Ermittlung der Restlaufzeit des Akkus:

$ upower -d|grep -e "percentage" -e "time to empty"
time to empty: 38,5 minutes
percentage: 28%

Alternativ bedient man sich folgendermaßen:

$ cat /sys/class/power_supply/BAT0/uevent
POWER_SUPPLY_NAME=BAT0
POWER_SUPPLY_STATUS=Discharging
POWER_SUPPLY_PRESENT=1
POWER_SUPPLY_TECHNOLOGY=Li-ion
POWER_SUPPLY_CYCLE_COUNT=0
POWER_SUPPLY_VOLTAGE_MIN_DESIGN=11100000
POWER_SUPPLY_VOLTAGE_NOW=10762000
POWER_SUPPLY_CURRENT_NOW=1279000
POWER_SUPPLY_CHARGE_FULL_DESIGN=3900000
POWER_SUPPLY_CHARGE_FULL=3680000
POWER_SUPPLY_CHARGE_NOW=730000
POWER_SUPPLY_CAPACITY=19
POWER_SUPPLY_CAPACITY_LEVEL=Normal
POWER_SUPPLY_MODEL_NAME=42T4688
POWER_SUPPLY_MANUFACTURER=SANYO
POWER_SUPPLY_SERIAL_NUMBER=18148

KategorienLinux Tags: , ,

Microsoft hilft

23. Februar 2016 Keine Kommentare

Diese Twitter-Bots können ja manchmal ganz schön nerven. Oder für eine Menge Spaß sorgen, so wie heute. Ich frage mich, auf welches Signalwort der Bot – ich gehe mal einfach davon aus, dass es ein Bot ist – angesprungen ist: Praktikanten? Herrschaft? Fehler? Furchtbar?

Microsoft-Hilft

Oder ist der Bot so programmiert, dass er reagiert, dass er automatisch antwortet, wenn alle vier Begriffe in einem Tweet vorkommen? Das ließe jedenfalls tief blicken. 🙂

KategorienAllgemein Tags: , , ,

Nach 20 Jahren endlich Linux auf dem Desktop

20. Februar 2016 Keine Kommentare

Seit etwa drei Monaten arbeite ich auf meinem privaten Notebook mit Linux; ein Computerleben ohne Microsoft und Apple ist möglich. Alle paar Jahre gab ich Linux eine Chance, auch meinen Desktop erobern zu dürfen, genutzt hat es diese Chance schließlich Ende letzten Jahres.

Mehr…

KategorienAnekdoten, Linux Tags:

Aufmerksamkeit bitte

18. Februar 2016 Keine Kommentare

Klingt plausibel. Ich sollte dringend antworten. Vielleicht kann ich helfen. Nicht.

Aufmerksamkeit

KategorienBest of SPAM Tags:

Kurztipp: sysdba-Passwort nach Xubuntu-Neuinstallation

8. Dezember 2015 Keine Kommentare

Während der Installation von firebird2.5-super unter Xubuntu 14.04.3 LTS öffnet sich ein Dialog zur Eingabe des Passworts des SYSDBA. Scheinbar hat die Installation hier einen Bug, denn selbst wenn man hier „masterkey“ eingibt, lautet das Passwort später anders:

dh@kiste:~$ sudo more /etc/firebird/2.5/SYSDBA.password
# Password for firebird SYSDBA user
#
# You may want to use the following commands for changing it:
# dpkg-reconfigure firebird2.5-super
# or
# dpkg-reconfigure firebird2.5-classic
#
# If you change the password manually with gsec, please update it here too.
# Keeping this file in sync with the security database is critical for the
# correct functioning of the init.d script and for the ability to change the
# password via `dpkg-reconfigure firebird2.5-super/classic\‘

ISC_USER=sysdba
ISC_PASSWORD=“c88cec96

Folgendes ist zu tun: 1. Passwort mittels der Firebird-Bordmittel ändern und 2. das neue Passwort in die SYSDBA.password eintragen.

dh@kiste:~$ gsec -user sysdba -password c88cec96
GSEC> modify sysdba -pw masterkey
Warning – maximum 8 significant bytes of password used
GSEC> quit

dh@kiste:~$ sudo vi /etc/firebird/2.5/SYSDBA.password