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Artikel Tagged ‘Handelsblatt’

Links – 13.04.2012

13. April 2012 Keine Kommentare

bildblog.de: Alle gegen BILD

Im Juni wird “Bild” 60. Die Axel Springer AG will das feiern, indem sie am 23. Juni eine einmalige Sonderausgabe veröffentlicht, die kostenlos an alle Haushalte verteilt werden soll.

Wer die – so wie ich – nicht will, sollte sich den Beitrag mal komplett durchlesen.

saschalobo.com: Sascha Lobo: Deutschland, Hotelwelten, Irrwitz im Detail

Die Bügel haben diese Antidiebstahlvorrichtung, sie lassen sich nur in die speziellen Bügelhalter an der Stange einhängen, statt eines normalen Hakens ist da ein Pinöppel. Der Hotelbügel ohne Haken ist der passiv-aggressivste Gegenstand des Planeten. Wer klaut bitteschön Bügel?

Kicher! Ich werde ja übermorgen auch wieder im Hotel übernachten, werde mal Sterne zählen und vergleichen. Und sicherlich werde ich mich genauso über diese dämlichen Kleiderbügel ärgern.

indiskretionehrensache.de: Thomas Knüwer: Das “Handelsblatt” auf dem Weg zur Klowand

Heute nun erscheint ein gemeinsamer Text von Stock und Prange und er ist von so unfassbarer Demagogie geprägt, dass es nötig ist ein paar Worte darüber zu verlieren. Denn wie hier das Vorgehen des “Handelsblatts” als Vorgehen der Menschen und Leser im Netz behauptet wird, das ist von einer Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht.

Lese- und Video-Anschau-Empfehlung. Thomas Knüwer zerlegt die jüngsten Veröffentlichungen des Handelsblatts.

dradio.de: Dirk Lorenzen: Wann ist Ostern?

Diese Formeln sind keine mathematische Hexerei, sondern einfach eine Rechenvorschrift, in der sowohl unserer Kalender mit den Wochentagen als auch der Mondlauf mit den verschiedenen Phasen steckt.

Bitte einmal auswendig lernen. Wäre auch mal etwas für eine App, man weiß ja doch nie, was man anstelle eines “Hello, World!” programmieren soll…

Links – 06.04.2012

6. April 2012 Keine Kommentare

Heute erneut mit vielen Links zur Urheberrechtsdebatte. Das nimmt ja mittlerweile sehr skurrile Formen an, da die Fronten sehr verhärtet erscheinen sind und der eine den anderen nicht versteht bzw. überhaupt verstehen will. Die einen haben’s nicht kapiert oder schreiben dummes Zeugs oder verdrehen absichtlich die Wahrheit, während die anderen reagieren. Irgendwie haben alle recht und alle unrecht. Jetzt hat das Handelsblatt provoziert und die Blogosphäre reagiert. Spiegel, Zeit, Süddeutsche, Welt etc. halten sich derzeit noch mit eigenen Meinungen zurück und berichten nur als neutrale Beobachter.

Aktion

handelsblatt.com: Diverse: Über 160 Statements zum Urheberrecht

Mehr als 160 Vertreter aus Kunst, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben sich für die Aktion “Mein Kopf gehört mir” zu Wort gemeldet.

IMHO: Masse statt Klasse.

Re-Aktion

stefan-niggemeier.de: Stefan Niggemeier: Euren Kopf habt ihr längst verloren

Ich fürchte, die Auseinandersetzung mit all dem übersteigt selbst meinen Masochismus.

dirkvongehlen.de: Dirk von Gehlen: Vom Wissen der Wichser: zwei Thesen zur Urheberrechtsdebatte

Womit wir beim Thema wären: Wie lautet die Forderung der Piraten denn tatsächlich? Das kann man zum Beispiel in diesem PDF nachlesen – und nach der Lektüre bleibt die Frage: Warum hat das keiner der Kreativen, die sich um ihren Kopf sorgen, getan?

netzpolitik.org: Markus Beckedahl: “Mein Kopf gehört mir!”: Kampagnen”journalismus” vom Feinsten

…fällt eines auf: die meisten der Zitierten haben offensichtlich weder eine Ahnung vom Programm der Piratenpartei noch allzu viel gemein. Es geht nämlich den meisten zitierten Kreativen – nicht zitierten Geschäftsführern – nicht primär um das Urheberpersönlichkeitsrecht, sondern banal um die Brötchen.

scilogs.de: Anatol Stefanowitsch: Offener Brief an die Contentindustrie

Ihr habt in den letzten Wochen soviel Unfug von euch gegeben, dass es hundert offener Briefe bedürfte, um auch nur das Fundament für eine angemessene Antwort zu legen.

neunetz.com: Marcel Weiss: Unter den 100 Handelsblatt-”Kreativen” sind 47 Manager, nur 26 Kreativschaffende

Der Handelsblatt-Aufmacher sollte nicht zum nachdenken anregen, sondern zur Konterrevolution.

indiskretionehrensache.de: Thomas Knüwer: Das Handelsblatt schwurbelt durch die unreale Welt

Die bösen Piraten. Auf deren Wahlplakaten steht übrigens: “Vertrau keinem Plakat – informier Dich!” Das gleiche sei Lesern des “Handelsblatts” angeraten.

winfuture.de: Christian Kahle: Senf dazu: Die Angst vor den köpfenden Piraten

Die “Enteignung” der Urheber findet bei weitem nicht einzig in Tauschbörsen statt. In vielen Bereichen der Medienindustrie sind Total-Buyout-Verträge an der Tagesordnung. So erhalten Journalisten beispielsweise ein Honorar für einen Artikel, der in der Zeitung abgedruckt wird. Die Rechte für eine Zweitverwertung beispielsweise auf den Online-Portalen der Verlage müssen sie anschließend ebenfalls abtreten – natürlich ohne eine zusätzliche Entlohnung. Ähnliche Fälle gibt es ebenso in der Musikbranche, bei Autoren und beim Film.

piratenpad.de: 101 Piraten

Die Piraten wurden angegriffen und gehen schreibend zum “Gegenschlag” über. Bei Twitter über das Hashtag #101piraten zu verfolgen.

Links – 29.03.2012

29. März 2012 Keine Kommentare

netzpolitik.org: Andreas Müller: Linux-Umstieg in München zahlt sich aus

“Die Kosten für die IT wurde damit trotz Neuanschaffung einiger Tausend Rechner um fast ein Viertel gesenkt.”

Einen Teil der hier laufenden Rechner könnte ich auch direkt von allen möglichen Windows-Versionen auf Linux umziehen, sofern ein vernünftiges Wyse60-Terminal zur Verfügung stünde (wy60 und Gnome-Terminal waren zumindest vor zwei Jahren noch eine Frickellösung. Auf dem Server läuft seit Jahren ein Uralt-Debian-Sarge problemlos und wartungsfrei vor sich her…

odem.blog: Alvar Freude: Polizei will Daten von “Anonym” und “Lol”

Süß, wie er der Verfasserin des Briefes erklärt, wie eine URL aussieht und wie Copy & Paste funktioniert.

drehbuchautoren.de: Offener Brief von 51 Tatort-Autoren

Vor allen Dingen sollten die Netzpolitiker aller Parteien die Finger von den Schutzfristen lassen, und bitte nicht jede Missbrauchskontrolle bei Providern und Usern gleich als den definitiven Untergang des Abendlandes anprangern: Bei der Suche nach Schwarzfahrern und Steuerhinterziehern zum Beispiel, müssen sich die Bürger auch einige Einschränkungen ihrer Rechte gefallen lassen.

Bei der Urheberrechtsdiskussion treten Gruppen ans Tageslicht, die man vorher gar nicht kannte. Und interessant, dass sich ausgerechnet die Tatort-Drehbuchautoren zu Wort melden. Prompt verstanden habe ich es nicht, was dort – mit merkwürdig eingestreuter Silbentrennung – zu lesen ist. Die Argumentation im obigen Zitat ist jedenfalls etwas merkwürdig, und der Vergleich mit den Steuerhinterziehern und erst recht den Schwarzfahrern auch an den Haaren herbeigezogen. Na ja…

internet-law.de: Thomas Stadler: Wie das Handelsblatt mit Autoren umgeht

Denn gerade das Schreiben des Handelsblatts illustriert sehr eindrucksvoll, worin das Hauptproblem der Autoren und Journalisten besteht. Es ist nicht das Internet, sondern es sind die Verlage, die nicht angemessen bezahlen.

Herr Stadler nimmt auch Bezug auf den offenen Brief der Tatort-Drehbuchautoren.

zeit.de: Vasily Fedosenko/Reuters: Weißrussische Geschwindigkeitskontrolle mit einem Papp-Polizisten (Bild)

Ich glaube, ich muss mal meine “Kegelbrüder” fotografieren und als Poster an die Straße stellen.

facebook.com: Jean Michael Jarre: Largest convert ever

JMJ (bzw. seine PR-Mitarbeiter) verweisen auf eine Wikipedia-Seite, die die (angeblich) 16 meistbesuchten Konzerte auflistet. Ich melde da mal leise Zweifel an, dass die Besucherzahlen stimmen. Zumindest bezweifle ich, dass bei Oxygen in Moscow 3.5 Mio Besucher waren. Auch die Besucherzahlen der sechs Mal gelisteten Love Parade erscheinen mir ein wenig hoch, insbesondere die 1.4 Mio Besucher bei der (Tragödien-)Love Parade in Duisburg 2010.