heise.de/tp: Markus Kompa: Handelsblatt provoziert mit Satire “Mein Kopf gehört mir”
Verspäteter Aprilscherz wurde für Kampagne der Content-Industrie gehalten
Man kann die ganze Handelsblatt-Aktion auch ins Lächerliche ziehen. Oftmals ist es ja auch einfach nur zum Lachen, sonst könnte man das alles ja auch nicht mehr aushalten.
oekonomenstimme.org: Volker Grossmann, Guy Kirsch: Copyright als Raubrittertum
Ist das Copyright von Musiktiteln wirtschafts-, gesellschafts- und kulturpolitisch sinnvoll oder ist es ein Instrument im Dienste von Partikularinteressen, die wohl durch Macht abgesichert, durch Leistung aber nicht unbedingt legitimiert sind?
Ein äußerst lesenswerter Artikel, wenngleich ich hier und da mal Belege für die geäußerten Behauptungen erhalten hätte, obwohl sich alles sehr schlüssig liest. Vielleicht habe ich aber auch momentan eine gefärbte Brille auf und sehe manche Dinge nur so, wie ich sie auch sehen möchte.
blog-cj.de: Christian Jakubetz: Mein Kropf gehört mir
Ich ärgere mich nur maßlos, wenn in dieser Urheberrechts-Debatte so getan wird, als sorgten sich die Verwerter um uns Urheber. Das tun sie nicht, sie sorgen sich, womöglich zurecht (siehe oben) um ihr bisheriges und durchaus einträgliches Geschäftsmodell. Sieht man davon ab, wie unfassbar viele sachliche Fehler in der “Mein-Kopf-gehört-mir”-Kampagne stecken, wäre es schön, wenn wenigstens um das debattiert würde, um was es in Wirklichkeit geht.
Aus der Sicht eines Autors, sprich eines Kreativen, der dennoch auf der “anderen Seite der Macht” steht. Lesenswert.
scienceblogs.de: Jürgen Schönstein: Geistiges, Eigentümliches … und Walderdbeeren
Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem rückenschmerzenden Beerenklau und der “Selbstbedienung” auf den Feldern des Nutzungsrechts: Es ist, im Vergleich zum Erdbeerpflücken, extrem leicht, sich an den schöpferischen Leistungen anderer zu bedienen und die dann auch noch weiter zu geben.
Noch einmal aus der Sicht eines Autors, obwohl Herr Schönstein zu einem anderen Fazit gelangt. Er vergleicht Content mit Kultur- und Wild-Erdbeeren, also mit Angebautem und Wildwuchs, mit Wertbehaftetem und Wertfreiem.
plus.google.com: Andreas Eschbach: Der geschlossene Kreis (Kurzgeschichte)
Andreas Eschbach blickt mit seiner bei Google+ veröffentlichten Kurzgeschichte in die urheberrechtsbeschränkte Zukunft und die Auswirkungen, die die Beschränkungen mit sich brachten. Zum Glück Fiktion und – meines Erachtens – auch sehr unwahrscheinlich. P.S.: Mir fällt ein, ich habe noch “Ausgebrannt” ungelesen im Regal stehen, muss ich mal langsam dran…
wortfeld.de: Alexander Svensson: Ein offener Brief
Hihi
Ein Offener-Brief-Generator, großartiger, feinsinniger Scherz.
bbc.co.uk: Cambridge win dramatic Boat Race after restart
Da zappt man nichtsahnend mal auf die hinteren Programmplätze und sieht bei BBC World das traditionelle Ruderbootrennen, bei dem auf einmal ein Bekloppter zwischen die Boote schwimmt und fast “geköppft” wird. Dann muss das Rennen neu gestartet werden, und schon geht’s daher wie beim legendären Wagenrennen in Ben Hur – die Boote respektive die Ruder kommen sich ins Gehege und brechen. Im Ziel kollabiert dann noch einer der geschlagnen Ruderer und liegt ohnmächtig im Boot, muss von Notärzten behandelt werden – Zustand stabil, wie man lesen kann. Puh, welche Dramatik. Vielleicht sollte ich die BBC doch mal weiter nach vorne legen, z.B. auf den Platz von RTL+
armadamusic.com: Armin van Buuren: A State of Trance Official Podcast Episode 214 (m4a)
Gleich mal reinhören. Ab und zu sind ja mal ganz nette Utz-Utz-Tracks zu hören.