{"id":1288,"date":"2015-01-29T11:09:10","date_gmt":"2015-01-29T10:09:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/?page_id=1288"},"modified":"2020-09-03T17:46:57","modified_gmt":"2020-09-03T15:46:57","slug":"ubuntu-server-14-04-auf-fujitsu-tx150-s8-mit-raid1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/?page_id=1288","title":{"rendered":"Ubuntu Server 14.04 auf Fujitsu TX150 S8 mit RAID1"},"content":{"rendered":"<p>Wie <a href=\"\/?page_id=1274\" title=\"Linux auf Fujitsu TX150 S8 mit LSI Embedded MegaRAID\">hier schon kurz beschrieben<\/a>, wollte ich einen Fujitsu Primergy TX150 S8 mit einem Ubuntu Server 14.04.1 LTS aufsetzen und darin zwei Platten im RAID1-Verbund nicht nur verwenden sondern auch davon booten.<\/p>\n<p>Die im TX150 S8 eingebauten Platten h\u00e4ngen nicht direkt am SATA-Controller des Mainboards sondern stecken in einer Storage Control Unit (SCU). Damit das zu installierende OS die Platten \u00fcberhaupt sieht, muss entsprechend die SCU aktiviert sein (BIOS Onboard Devices Configuration \/ Onboard SAS\/SATA (SCU) -> Enabled). Ist die SCU deaktiviert, sind auch die Platten nicht verwendbar.<\/p>\n<p>Um ein OS von den Platten in der SCU booten zu k\u00f6nnen, <strong>muss<\/strong> ein OpROM verwendet werden (<a href=\"http:\/\/support.ts.fujitsu.com\/Manuals\/ShowManuals.asp?LNG=DE&#038;LNID=882&#038;intlevel2=84957&#038;intFehlercode=0&#038;NavIDs=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">siehe BIOS-Referenzhandbuch Seite 39<\/a>).<\/p>\n<p>Setzt man auf der selben BIOS-Seite das SAS\/SATA OpROM auf disabled, sieht der Ubuntu Installer die Platten, die komplette Installation l\u00e4uft inklusive GRUB-Installation in den MBR sauber durch, aber sp\u00e4testens beim ersten Booten des frisch installierten System schaut man auf die weniger lustige Fehlermeldung, dass kein Bootdevice vorhanden ist.<\/p>\n<p>Im BIOS das SAS\/SATA OpROM auf &#8222;LSI MegaRAID&#8220; zu setzen, kann man bei Ubuntu Server lassen, da man unweigerlich scheitern wird. Ubuntu bringt kein megasr-Kernelmodul mit, welches f\u00fcr den Betrieb des Onboard-Fakeraid-Controllers ben\u00f6tigt wird. Lediglich mit Red Hat Enterprise Linux oder CentOS wird man hier weiterkommen (wie, das habe ich <a href=\"\/?page_id=1274\" title=\"Linux auf Fujitsu TX150 S8 mit LSI Embedded MegaRAID\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">auf dieser Seite<\/a> beschrieben).<\/p>\n<p>Die letzte m\u00f6gliche Option im BIOS ist, SAS\/SATA OpROM auf &#8222;Intel RSTe&#8220; zu setzen. Und damit wird man Ubuntu Server auch installieren und booten k\u00f6nnen, wenn man folgendes beachtet:<\/p>\n<ul>\n<li>Man darf <strong>kein<\/strong> RAID1-Volume \u00fcber das Intel RSTe BIOS einrichten!<\/li>\n<li>Finger weg von CTRL-I beim Booten des Rechners<\/li>\n<li>Das bedeutet: Intel RSTe OpROM booten, aber dort nichts einrichten.<\/li>\n<li>Stattdessen ein Software-RAID1 \u00fcber den Ubuntu Installer einrichten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie das in Ubuntu 12 ging, zeigt folgendes Video sehr anschaulich. Bei Ubuntu 14 ist scheinbar lediglich das &#8222;Boot degraded&#8220; weggefallen (unter Vorbehalt, da muss ich mich noch schlauer machen).<\/p>\n<p>httpv:\/\/youtu.be\/z84oBqOxsD0<\/p>\n<p>Tipp: Einen Hardware-RAID-Controller einbauen und sich f\u00fcr einen kleinen dreistelligen Betrag das ganze Gehampel ersparen. In dem Falle tritt der Hardware-RAID1-Verbund als 1 SCSI-Laufwerk auf und man kann Ubuntu Server (und vermutlich jedes andere Linux auch) wie auf einem mit einer Platte best\u00fcckten Desktop-Rechner installieren. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie hier schon kurz beschrieben, wollte ich einen Fujitsu Primergy TX150 S8 mit einem Ubuntu Server 14.04.1 LTS aufsetzen und darin zwei Platten im RAID1-Verbund nicht nur verwenden sondern auch davon booten. Die im TX150 S8 eingebauten Platten h\u00e4ngen nicht direkt am SATA-Controller des Mainboards sondern stecken in einer Storage Control Unit (SCU). Damit das <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/?page_id=1288\">Weiterlesen\u00a0\u2026<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":785,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1288","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1288"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1921,"href":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1288\/revisions\/1921"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/785"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dirk-hagedorn.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}